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Bestes Segelflugwetter am Sonntag 21.05.2017

 

Bereits am Samstag waren sich die Flieger der SFG Backnang sicher:

Morgen wird ein klasse Tag!

Und so wurden bereits am Abend die Wasserkanister für den Folgetag gefüllt.

Wasser für den Folgetag ist vorbereitet

Wasser? Warum das denn?

Bei einem Tag mit starker Thermik ist es sinnvoll das Flugzeug schwerer zu machen. Denn ein schweres Flugzeug kann bei gleichem Eigensinken schneller fliegen als ein leichtes und kommt somit über den Tag gesehen schneller von A nach B. Wird die Thermik im Laufe des Tages  schlechter hat man immer noch die Möglichkeit das Wasser unterwegs wieder abzulassen.

Bereits um 8 Uhr wurden die Flugzeuge am Sonntagmorgen aufgerüstet, betankt und eine Strecke von über 500 km in die GPS Geräte einprogrammiert.


Der Plan:

Von Völkleshofen nach Harburg, einem Sendeturm nördlich von Donauwörth, weiter über die Schwäbische Alb in Richtung Feldberg, genauer Reiselfingen. Dort angekommen geht Es nach Norden einmal quer durch den Schwarzwald mit dem Ziel Malsch im Rheintal in der Nähe vom Walldorfer Kreuz und zurück nach Völkleshofen. Die Thermik entwickelte sich schon sehr früh, sodass bereits um kurz nach 10 Uhr der erste Flieger mit der Winde in den Himmel befördert wurde.

Blick auf den Bodensee

Eine halbe Stunde später waren dann alle drei Flugzeuge in der Luft und begaben sich gemeinsam auf Kurs in Richtung Osten.

Das Wetter entwickelte sich erwartungsgemäß gut, sodass gegen 12 Uhr die erste Wende erreicht wurde. Der Weg über die Schwäbische Alb (eine Rennstrecke für Segelflieger) war mit Wolkenuntergrenzen von über 2000 m und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h ein Traum. Auch der Weg durch den zerklüfteten Schwarzwald war mal wieder einen Ausflug wert.

Unterwegs im Schwarzwald – beeindruckende Landschaft

Bereits um 16:00 Uhr befanden sich alle drei Flugzeuge mit den Piloten Immo Kurzenberger (Mosquito), Christian Knipp (LS 6), Florian Grieb und Marcel Schön (Duo Discus)  wieder über dem Flugplatz in Völkleshofen.Da das Wetter nach wie vor zum Streckenflug einlud, beschlossen die 4 kurzerhand einfach weiterzufliegen.

Das Resultat: Nach einer Flugzeit von über 8 Stunden konnten alle Flugzeuge eine Strecke von mehr als 700 km verzeichnen.

Wir blicken auf einen super Flugtag zurück. Ein Dankeschön auch an die Mannschaft der SFG Backnang, die uns so früh schon an die Himmel zogen.

Gemeinsam auf dem Weg nach Malsch – Im Team macht‘s einfach mehr Spaß

 

Bericht: Marcel Schön

  • los gehts !

  • zusammen macht es mehr Spaß,..

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